Distanzkontrolle

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Hat ein Hund gelernt, auf Distanz zuverlässig zu stoppen und in einer Position zu bleiben, können potenziell gefährliche Situationen im Freilauf besser abgesichert werden. Distanzkontrolle verbindet dabei ein klares Stoppsignal mit einem stabil aufgebauten Bleib-Verhalten.

Einordnung

Für den Aufbau werden „Stopp“ und „Bleib“ zunächst als getrennte Verhaltensweisen trainiert und anschließend kombiniert. Die wesentlichen Schwierigkeitsfaktoren sind Dauer, Entfernung und Ablenkung. Sie sollten schrittweise und nicht gleichzeitig gesteigert werden.

Hohe Erregung erschwert die zuverlässige Signalausführung. Anspruchsvolle Reize werden deshalb erst eingebaut, wenn der Hund das Verhalten unter leichteren Bedingungen sicher zeigen kann.

Trainingsprinzipien

  • Trainingsschritte so klein wählen, dass der Hund überwiegend erfolgreich bleibt.
  • Dauer, Entfernung und Ablenkung getrennt aufbauen.
  • gewünschtes Verhalten mit positiver Verstärkung festigen.
  • Belohnungen so einsetzen, dass die Position des Hundes beim Stoppen beziehungsweise Bleiben stabilisiert wird.
  • Fehler als Hinweis nutzen, den Schwierigkeitsgrad wieder zu reduzieren.
  • das Verhalten anschließend schrittweise in unterschiedliche Alltagssituationen übertragen.

Ausführlicher Trainingsaufbau

Die vollständige Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Aufbau von Dauer, Entfernung, Ablenkung, Stoppsignal und Belohnungsposition steht unter Stopp- und Bleibtraining.