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'''Kursstruktur''' wird in diesem Wiki im Wissensbereich „Lernen & Training“ eingeordnet. Der Artikel führt durch die Bereiche „Aufbau eines Stundenplans“, „Theorie- und Praxiseinheiten“ und „Kursstruktur: Ablauf einer Trainingseinheit“.
== Aufbau eines Stundenplans ==
== Aufbau eines Stundenplans ==
* Klare Kursziele definieren.
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* Zielklärung: Positiv formuliert, z. B. „Hund bleibt ruhig bei Reizsichtung“ statt „Hund soll nicht ziehen“.
* Zielklärung: Positiv formuliert, z. B. „Hund bleibt ruhig bei Reizsichtung“ statt „Hund soll nicht ziehen“.
* Nennung von Teilzielen.
* Nennung von Teilzielen.
* Emotionale Bewertung: Jedes [[Verhalten]] steht in Zusammenhang mit [[Emotionen]] und Bedürfnissen ([[Planung]]).
* Emotionale Bewertung: Jedes [[Verhalten]] steht in Zusammenhang mit [[Emotionen]] und Bedürfnissen (Planung).
* Abklärung der Durchführbarkeit:
* Abklärung der Durchführbarkeit:
** Gesundheitliche Einschränkungen, Wetter, Motivation, Stressniveau.
** Gesundheitliche Einschränkungen, Wetter, Motivation, Stressniveau.
** Einschätzung: Kennt der Hund das Zielverhalten bereits?
** Einschätzung: Kennt der Hund das Zielverhalten bereits?
* Praktische Ist-Analyse: Jede*r zeigt die Übung einzeln – ohne Korrektur, zur [[Verhaltensanalyse]].
* Praktische Ist-Analyse: Jede*r zeigt die Übung einzeln – ohne Korrektur, zur [[ABC-Analyse]].


=== Ergänzende Abfragen ===
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* Abbruchsignal bzw. Signal für „Übung beendet“.
* Abbruchsignal bzw. Signal für „Übung beendet“.
* Signalstruktur: [[Körpersprache]], Sprache, Kontext.
* Signalstruktur: [[Körpersprache]], Sprache, Kontext.
* Verstärkerprofil: Welche Belohnungen wirken (Futter, [[Spiel]], Sozialkontakt)?
* Verstärkerprofil: Welche Belohnungen wirken (Futter, [[Spielverhalten]], Sozialkontakt)?
* Allergien oder Futterunverträglichkeiten.
* Allergien oder Futterunverträglichkeiten.
* Optional: Test zur Signalbedeutung für den Hund.
* Optional: Test zur Signalbedeutung für den Hund.
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* Strukturierter Ablauf pro Team mit aufeinander aufbauenden Impulsen.
* Strukturierter Ablauf pro Team mit aufeinander aufbauenden Impulsen.
* Kein korrigierendes Eingreifen – erlaubt sind lediglich Timinghinweise und positives Feedback.
* Kein korrigierendes Eingreifen – erlaubt sind lediglich Timinghinweise und positives Feedback.
* Tierschutz hat Vorrang (§ 1 TierSchG): Keine Methoden, die [[Schmerzen]], Leiden oder Schäden verursachen.
* Tierschutz hat Vorrang (§ 1 TierSchG): Keine Methoden, die [[Schmerz]], Leiden oder Schäden verursachen.
* Öffentliche Trainings: Leinen- und ggf. Maulkorbpflicht beachten (§ 3 HundehV).
* Öffentliche Trainings: Leinen- und ggf. Maulkorbpflicht beachten (§ 3 HundehV).


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* § 7 HundehV: Nachweis der Sachkunde für Halter*innen.
* § 7 HundehV: Nachweis der Sachkunde für Halter*innen.
* Verbot tierschutzwidriger Zwangsmaßnahmen und Dressurtechniken.
* Verbot tierschutzwidriger Zwangsmaßnahmen und Dressurtechniken.
[[Kategorie:Lernen & Training]]

Version vom 16. August 2026, 16:58 Uhr

Kursstruktur wird in diesem Wiki im Wissensbereich „Lernen & Training“ eingeordnet. Der Artikel führt durch die Bereiche „Aufbau eines Stundenplans“, „Theorie- und Praxiseinheiten“ und „Kursstruktur: Ablauf einer Trainingseinheit“.

Aufbau eines Stundenplans

  • Klare Kursziele definieren.
  • Struktur einer Trainingseinheit:
    • Einstieg: Begrüßung und Rückblick auf Hausaufgaben.
    • Hauptteil: Übungen mit angemessenen Pausen.
    • Abschluss: Zusammenfassung, Ausblick und Feedback.

Theorie- und Praxiseinheiten

  • Theorie: Vermittlung von Grundlagenwissen – vor allem bei neuen Themen.
  • Praxis: Umsetzung des Gelernten – angepasst an individuelle Hund-Mensch-Teams.

Kursstruktur: Ablauf einer Trainingseinheit

Vorbereitung und Einstieg

  • Ausreichender Abstand zwischen Teilnehmenden zur Stressminimierung.
  • Kurze Vorstellungsrunde von Mensch und Hund.
  • Abfragen vor Beginn:
    • Hundeverträglichkeit
    • Menschenverträglichkeit
    • Anredeform: „Du“ oder „Sie“?
    • Name von Hund und Halter*in
  • Hinweis: Nach § 2 TierSchG muss der Halter die nötige Sachkunde besitzen.

Einführung in die Übung

  • Zielklärung: Positiv formuliert, z. B. „Hund bleibt ruhig bei Reizsichtung“ statt „Hund soll nicht ziehen“.
  • Nennung von Teilzielen.
  • Emotionale Bewertung: Jedes Verhalten steht in Zusammenhang mit Emotionen und Bedürfnissen (Planung).
  • Abklärung der Durchführbarkeit:
    • Gesundheitliche Einschränkungen, Wetter, Motivation, Stressniveau.
    • Einschätzung: Kennt der Hund das Zielverhalten bereits?
  • Praktische Ist-Analyse: Jede*r zeigt die Übung einzeln – ohne Korrektur, zur ABC-Analyse.

Ergänzende Abfragen

  • Verwendetes Lobwort (z. B. „Fein“, „Yes“).
  • Abbruchsignal bzw. Signal für „Übung beendet“.
  • Signalstruktur: Körpersprache, Sprache, Kontext.
  • Verstärkerprofil: Welche Belohnungen wirken (Futter, Spielverhalten, Sozialkontakt)?
  • Allergien oder Futterunverträglichkeiten.
  • Optional: Test zur Signalbedeutung für den Hund.

Durchführung der Übung

  • Jeder Teilnehmende erhält individuelle Trainingstipps und Empfehlungen zur Wiederholung.
  • Strukturierter Ablauf pro Team mit aufeinander aufbauenden Impulsen.
  • Kein korrigierendes Eingreifen – erlaubt sind lediglich Timinghinweise und positives Feedback.
  • Tierschutz hat Vorrang (§ 1 TierSchG): Keine Methoden, die Schmerz, Leiden oder Schäden verursachen.
  • Öffentliche Trainings: Leinen- und ggf. Maulkorbpflicht beachten (§ 3 HundehV).

Abschluss

  • Passende Hausaufgaben zur Übung: alltagstauglich und tierschutzgerecht.
  • Feedbackrunde, Dank an die Teilnehmenden, Ausblick auf nächste Stunde.

Rechtlicher Rahmen

  • § 1 TierSchG: Das Wohlbefinden des Tieres ist oberstes Ziel.
  • § 2 und § 3 TierSchG: Methoden müssen artgerecht, schmerzfrei und tierschutzkonform sein.
  • § 7 HundehV: Nachweis der Sachkunde für Halter*innen.
  • Verbot tierschutzwidriger Zwangsmaßnahmen und Dressurtechniken.