Steh: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 17. August 2026, 13:34 Uhr
Dieser Artikel zeigt, wie das Verhalten „Steh“ systematisch aufgebaut werden kann – mittels positiver Verstärkung, Shaping, Locken, Reizkontrolle und differenzieller Verstärkung. Der Hund soll dabei nicht nur stehen bleiben, sondern auch das Signal zuverlässig unter Ablenkung, Distanz und im Alltag ausführen können – ohne Einsatz eines Keep-Going-Signals.
Aufbau des Signals „Steh“ mit der Loop-Methode – sicher stehen bleiben
Trainingsübersicht
Der allgemeine Aufbau von Grundsignalen ist zentral in Grundsignale gebündelt. Diese Seite behandelt die signalspezifischen Besonderheiten von Steh.
Ausführlich: Grundsignale
Besonderheiten beim Verhalten „Steh“
- Steh ≠ Stopp: Es wird nicht abrupt gestoppt, sondern bewusst in einer stillen Standposition verweilt.
- Körpersprache des Menschen: Aufrechte Haltung, „offene“ Präsenz, neutrale Stimme wirken unterstützend.
- Verhalten absichern: Nicht sofort in Sitz oder Platz übergehen lassen – mind. 2–3 Sekunden im Stehen halten.
- Distanzsignal etablieren: Aus größerer Entfernung mit Sichtzeichen oder mit Pfeife ergänzen.
Vermeide diese Fehler
- „Steh“ nur rufen, wenn man es auch wirklich markiert & belohnt
- Kein Sitzenlassen nach dem Stehen – das kann die Signalwirkung verwässern
- Verhalten nicht überfordern: nur kurze Dauer, dann auflösen
Siehe auch
- Clickertraining
- Verstärkerpläne im Hundetraining
- Reizkontrolle
- Distanzsignale beim Hund
- Shaping
