Gesprächsführung
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Gesprächsführung in Hundeschule und Verhaltensberatung umfasst den ersten Kontakt, das Beratungsgespräch, die Erhebung des Vorberichts und die verständliche Vermittlung von Analyse und nächsten Schritten. Sie verbindet Informationsgewinn mit klarer Rollen- und Erwartungsklärung.
Der erste Kontakt zu Kunden am Telefon
- Telefonkontakt dient als erster Eindruck für Kunden und Trainerin.
- Ziel des Erstgesprächs:
* Informationen sammeln, ob und wie Zusammenarbeit möglich ist. * Kunden vermitteln, was sie erwartet.
- Wichtig:
* Sich als kompetente und einfühlsame Trainerin präsentieren. * Balance zwischen Informationsvermittlung und Beratung finden.
- Inhalte eines typischen Erstgesprächs:
* Freundliche Begrüßung. * Erhebung der wichtigsten Daten zu Hund und Halter. * Informationen zu Angeboten (Kosten, Dauer, Methoden, freie Plätze). * Besprechung erster Schritte (z. B. Einzelstunde vor Gruppenteilnahme).
- Dauer: Maximal 10 Minuten.
- Wenn Gefahr von Verhalten besteht:
* Erste Managementmaßnahmen erklären. * Zeitnahe Termine vereinbaren oder Überweisung an Spezialisten.
Das Beratungsgespräch
Kann in der Hundeschule oder als Hausbesuch stattfinden. Rahmenbedingungen für entspannte Gespräche: Unabhängige, störungsfreie Umgebung.
Ausführlich: Das Beratungsgespräch
Erhebung des Vorberichts
Ziel: Ursachen des Problemverhaltens ergründen. Umfangreiche Daten erheben, z. B.: Rasse, Alter, Geschlecht, Vorgeschichte, Haltungsbedingungen.
Ausführlich: Erhebung des Vorberichts
Feststellung der Ursachen
- Kombination aus Vorbericht und Beobachtungen.
- Typische Fragestellungen:
* In welchen Situationen tritt das Problem auf? * Wie hat sich das Verhalten verändert? * Was wurde bereits unternommen?
- Relevante Faktoren:
* Genetik, Sozialisation, Umwelt, Halterverhalten.
Vermittlung der Ursachen an die Halter
- Sachliche Erklärung der Problementstehung und -beibehaltung.
- Keine Schuldzuweisungen an Halter.
- Fokus im Hundetraining: Praktische Lösungen und motivierende Ansätze.
