Psychopharmakotherapie beim Hund

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Die Psychopharmakotherapie beim Hund bezeichnet den tierärztlich verantworteten Einsatz von Medikamenten bei bestimmten verhaltensmedizinischen Problemen. Medikamente ersetzen weder Diagnostik noch Management und Verhaltenstherapie, können diese aber unterstützen.

Wirkstoffgruppen

Je nach Diagnose werden in der veterinärmedizinischen Verhaltenspraxis unter anderem SSRI, trizyklische Antidepressiva, Benzodiazepine, SARI, Azapirone, MAO-Hemmer oder bestimmte alpha-2-adrenerge Wirkstoffe eingesetzt.[1]

Voraussetzungen

Auswahl, Dosierung, Wechselwirkungen, Wirkungskontrolle und Absetzen gehören in tierärztliche beziehungsweise tierärztlich-verhaltensmedizinische Hände. Medizinische Differenzialdiagnostik und ein konkreter Management-/Trainingsplan bleiben wichtig.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ↑ AAHA: Canine and Feline Behavior Management Guidelines – Pharmacological intervention, 2019.