Grundsignale
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Grundsignale sind häufig verwendete Trainingssignale für alltagsrelevante Verhaltensweisen, zum Beispiel Rückruf, Warten, Positionswechsel oder Orientierung zur Bezugsperson. Welche Signale tatsächlich wichtig sind, hängt vom Alltag des jeweiligen Mensch-Hund-Teams ab.
Wie Signale gelernt werden
Ein Signal ist zunächst nur ein Reiz. Durch Lernerfahrung kann es eine diskriminative Funktion erhalten: In seiner Anwesenheit wurde ein bestimmtes Verhalten wiederholt erfolgreich ausgeführt und verstärkt. Bei willkürlichen Handlungen ist daher vor allem operantes Lernen und Reizkontrolle relevant; klassische Konditionierung kann gleichzeitig emotionale Bedeutungen des Signals mitprägen.
Aufbau
- Verhalten zunächst unter einfachen Bedingungen aufbauen.
- Signal konsistent mit dem gewünschten Verhalten verknüpfen.
- Erwünschte Reaktionen zuverlässig verstärken.
- Dauer, Distanz und Ablenkung schrittweise steigern.
- Generalisierung an verschiedenen Orten und in unterschiedlichen Situationen trainieren.
Häufige Fehler
- Signal wird wiederholt, obwohl der Hund bereits nicht reagieren kann.
- Schwierigkeit steigt zu schnell.
- Unterschiedliche Personen verwenden dasselbe Wort unterschiedlich.
- Ein Signal wird in belastenden Situationen eingesetzt, bevor es dort ausreichend trainiert wurde.
