Seewiesener Modell
Als „Seewiesener Modell“ wird in einzelnen hundetrainingsbezogenen Sekundärquellen ein Modell zur Beschreibung der Mensch-Hund-Beziehung bezeichnet. Eine belastbare wissenschaftliche Primärpublikation oder validierte Standarddefinition konnte für dieses Modell im vorliegenden Quellenbestand nicht nachgewiesen werden.
Einordnung
Der Begriff sollte deshalb als zugeschriebenes Praxis- oder Lehrmodell behandelt werden, nicht als etablierte wissenschaftliche Theorie. Aussagen über einzelne Komponenten können als didaktische Heuristik nützlich sein, wenn ihre Herkunft transparent angegeben wird.
Evidenzgrenze
Die Bezeichnung „Seewiesener“ allein belegt weder eine Entwicklung durch das Max-Planck-Institut noch eine experimentelle Validierung. Solche Herkunfts- oder Wirksamkeitsaussagen benötigen eine identifizierbare Primärquelle.
Praxis
Beziehungsqualität kann über beobachtbare Größen wie Sicherheit, Kooperationsbereitschaft, Stressverhalten und Lernverlauf beschrieben werden. Diese Größen sollten getrennt von der behaupteten Gültigkeit eines bestimmten Modells beurteilt werden.
Quellen
- Sekundärquelle im Projektbestand zum Begriff „Seewiesener Modell“; Primärquelle derzeit nicht identifiziert.
Siehe auch
- Beziehung
- Bindung
