Positive und Negative Bestrafung
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Positive und negative Bestrafung sind Begriffe der operanten Konditionierung. Beide bezeichnen Konsequenzen, durch die ein Verhalten in Zukunft seltener auftritt. „Positiv“ und „negativ“ beschreiben dabei, ob ein Reiz hinzugefügt oder entfernt wird; sie sind keine Wertung.
Formen
- Positive Bestrafung: Nach einem Verhalten wird ein Reiz hinzugefügt und das Verhalten tritt anschließend seltener auf.
- Negative Bestrafung: Nach einem Verhalten wird ein Reiz entzogen und das Verhalten tritt anschließend seltener auf.
Die ausführliche Definition, Beispiele, Risiken und praktische Einordnung stehen in den beiden Detailartikeln.
Ergänzende kontextbezogene Aspekte
Kontext aus „Belohnung und Bestrafung“
Im Zusammenhang mit Belohnung und Bestrafung sind für Positive und negative Bestrafung folgende ergänzende Details relevant:
- Positive Bestrafung: Hinzufügen eines unangenehmen Reizes.
- Beispiel: Schlüsselbund-Klappern → Schreck → Verhalten wird gehemmt
- Negative Bestrafung: Entzug eines angenehmen Reizes.
- Beispiel: Belohnung wird vorenthalten („Schade“) → Frust → mögliche Nebenwirkungen
