Acetylcholin: Unterschied zwischen den Versionen
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Acetylcholin | Acetylcholin wird aus Cholin und Acetyl-Coenzym A durch Cholinacetyltransferase gebildet. Nach der Freisetzung wird es vor allem durch Acetylcholinesterase abgebaut. | ||
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* "'''Muskarinische Rezeptoren'''" sind metabotrope Rezeptoren und vermitteln langsamere, modulierende Wirkungen. | |||
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Acetylcholin | Im somatischen Nervensystem vermittelt Acetylcholin die Signalübertragung von Motoneuronen auf Skelettmuskeln. Im autonomen Nervensystem wird es präganglionär im Sympathikus und Parasympathikus sowie postganglionär im Parasympathikus freigesetzt; zusätzlich gibt es einzelne sympathische cholinerge Bahnen. | ||
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Cholinerge Systeme sind an Aufmerksamkeit, Lernen, Gedächtnis und weiteren Regulationsprozessen beteiligt. Daraus lässt sich keine einfache direkte Beziehung zwischen einem Acetylcholinwert und einem bestimmten Hundeverhalten ableiten. | |||
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Störungen der cholinergen Signalübertragung spielen bei verschiedenen neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen eine Rolle. Pharmakologische Eingriffe in dieses System gehören in tierärztliche beziehungsweise medizinische Hände. | |||
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Version vom 25. August 2026, 12:17 Uhr
Acetylcholin (ACh) ist ein Neurotransmitter des zentralen und peripheren Nervensystems. Es spielt unter anderem an der motorischen Endplatte, in autonomen Regelkreisen und in zentralnervösen Netzwerken eine wichtige Rolle.
Bildung und Abbau
Acetylcholin wird aus Cholin und Acetyl-Coenzym A durch Cholinacetyltransferase gebildet. Nach der Freisetzung wird es vor allem durch Acetylcholinesterase abgebaut.
Rezeptoren
- "Nikotinische Rezeptoren" sind ionotrope Rezeptoren und vermitteln schnelle synaptische Wirkungen.
- "Muskarinische Rezeptoren" sind metabotrope Rezeptoren und vermitteln langsamere, modulierende Wirkungen.
Vorkommen
Im somatischen Nervensystem vermittelt Acetylcholin die Signalübertragung von Motoneuronen auf Skelettmuskeln. Im autonomen Nervensystem wird es präganglionär im Sympathikus und Parasympathikus sowie postganglionär im Parasympathikus freigesetzt; zusätzlich gibt es einzelne sympathische cholinerge Bahnen.
Zentrales Nervensystem
Cholinerge Systeme sind an Aufmerksamkeit, Lernen, Gedächtnis und weiteren Regulationsprozessen beteiligt. Daraus lässt sich keine einfache direkte Beziehung zwischen einem Acetylcholinwert und einem bestimmten Hundeverhalten ableiten.
Medizinische Bedeutung
Störungen der cholinergen Signalübertragung spielen bei verschiedenen neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen eine Rolle. Pharmakologische Eingriffe in dieses System gehören in tierärztliche beziehungsweise medizinische Hände.
Siehe auch
- Nervensystem
- Neurotransmitter
- Acetylcholinesterase
