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	<id>https://wiki.hundekultur-services.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dog-Life-Balance</id>
	<title>Dog-Life-Balance - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in wiki.hundekultur-services.de</subtitle>
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		<id>https://wiki.hundekultur-services.de/index.php?title=Dog-Life-Balance&amp;diff=22886&amp;oldid=prev</id>
		<title>Hundekultur: Die Seite wurde neu angelegt: „= Entspannt mit Hund: Dog-Life-Balance mit fünf Grundbedürfnissen (Transkript-Zusammenfassung) =  __TOC__  == Kurzbeschreibung == Dieser Artikel dokumentiert Kernaussagen aus mehreren Audio-Transkripten zum Thema „Dog-Life-Balance“ (ausdrücklich als Perspektive der Quelle; keine medizinische, rechtliche oder verhaltensdiagnostische Beratung).  == Grundidee: Dog-Life-Balance (Quelle) == Als Leitidee wird beschrieben: Viele Alltagsprobleme (Überdreh…“</title>
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		<updated>2026-01-18T18:22:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „= Entspannt mit Hund: Dog-Life-Balance mit fünf Grundbedürfnissen (Transkript-Zusammenfassung) =  __TOC__  == Kurzbeschreibung == Dieser Artikel dokumentiert Kernaussagen aus mehreren Audio-Transkripten zum Thema „Dog-Life-Balance“ (ausdrücklich als Perspektive der Quelle; keine medizinische, rechtliche oder verhaltensdiagnostische Beratung).  == Grundidee: Dog-Life-Balance (Quelle) == Als Leitidee wird beschrieben: Viele Alltagsprobleme (Überdreh…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;= Entspannt mit Hund: Dog-Life-Balance mit fünf Grundbedürfnissen (Transkript-Zusammenfassung) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzbeschreibung ==&lt;br /&gt;
Dieser Artikel dokumentiert Kernaussagen aus mehreren Audio-Transkripten zum Thema „Dog-Life-Balance“ (ausdrücklich als Perspektive der Quelle; keine medizinische, rechtliche oder verhaltensdiagnostische Beratung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grundidee: Dog-Life-Balance (Quelle) ==&lt;br /&gt;
Als Leitidee wird beschrieben: Viele Alltagsprobleme (Überdrehtheit, Rückzug, Konflikte, „unerklärliche“ Symptome) hängen mit einer unausgeglichenen Mischung aus Aktivität, Ruhe, Beziehung und passenden Aufgaben zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fünf Grundbedürfnisse (Quelle) ===&lt;br /&gt;
# Ruhe und Schlaf&lt;br /&gt;
# [[Bewegung]]&lt;br /&gt;
# [[Beschäftigung]]&lt;br /&gt;
# [[Spiel]]&lt;br /&gt;
# [[Bindung]]/Beziehung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hundbilder/Modelle und typische Missverständnisse (Quelle) ==&lt;br /&gt;
=== Lupomorphes Modell (Hund = „Wolf“) ===&lt;br /&gt;
Ein starkes Ableiten von [[Hundeverhalten]] aus Wolfsbildern wird als fehleranfällig beschrieben (u. a. vereinfachte Hierarchievorstellungen, unterschätzte Mensch-Hund-Entwicklung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anthropomorphes Modell (Vermenschlichung) ===&lt;br /&gt;
Als Risiko wird beschrieben, dem Hund menschliche Sekundäremotionen und moralische Motive zuzuschreiben (z. B. „Schuld“), was zu ungeeigneten Reaktionen führen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baby-/Kindersatz-Modell ===&lt;br /&gt;
Der Hund als „Kindersatz“ wird als potenziell problematisch beschrieben, wenn daraus Übernähe, Abhängigkeit oder unpassende Erwartungen entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stress, Überforderung und Unterforderung (Quelle) ==&lt;br /&gt;
=== Stress als Dosis-Problem ===&lt;br /&gt;
[[Stress]] wird nicht grundsätzlich als negativ dargestellt, aber als problematisch, wenn Erholung ausbleibt und ein dauerhaft erhöhtes Aktivierungsniveau entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mögliche Warnsignale (Beispiele aus der Quelle) ===&lt;br /&gt;
* Hecheln ohne Hitze&lt;br /&gt;
* Magen-Darm-Reaktionen nach Aufregung, Appetitveränderungen&lt;br /&gt;
* nervöse Ersatzhandlungen (z. B. Lecken)&lt;br /&gt;
* starke Unruhe oder (im Gegenteil) Rückzug/Resignation&lt;br /&gt;
* anhaltendes [[Bellen]]; Rammeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Überforderung vs. Unterforderung ===&lt;br /&gt;
Es wird betont, dass ähnliche Symptome aus zu viel oder zu wenig passender Auslastung entstehen können. Gleichzeitig wird ein Trend beschrieben, dass manche Hunde durch „Programm-Draufsatteln“ (Kurse, Sport, Events) überladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Führung, Freiraum und Sicherheit (Quelle) ==&lt;br /&gt;
=== Führung als Verantwortung (nicht als Dauer-Kontrolle) ===&lt;br /&gt;
Führung wird als Rahmen verstanden: Freiraum so dosieren, wie der Hund ihn bewältigen kann, und bei Überforderung Schutz und Orientierung geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Autorität vs. Einschüchterung ===&lt;br /&gt;
Autorität wird als ruhig, klar und fair beschrieben. Einschüchterung, Unterwerfung und Gewalt werden als vertrauensschädigend eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welpen und Frühförderung (Quelle) ==&lt;br /&gt;
=== Ruhe als Basis ===&lt;br /&gt;
Vor „zu viel Frühförderung“ wird gewarnt, wenn [[Welpen]] dadurch überreizt werden. In den ersten Monaten wird „Ruhe lernen“ als besonders wichtig beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Faustregel zur Belastung (Quelle) ===&lt;br /&gt;
Als grober Orientierungswert wird genannt:&lt;br /&gt;
* vor dem dritten Lebensmonat: sehr kurz/kaum „Gassi“,&lt;br /&gt;
* ab dem dritten Monat: etwa 5 Minuten pro Lebensmonat (z. B. 3 Monate = 15 Min; 4 Monate = 20 Min).&lt;br /&gt;
Begründungslogik in der Quelle: Reizverarbeitung und körperliche Belastbarkeit sind begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewegung: Qualität, Grenzen und Regeneration (Quelle) ==&lt;br /&gt;
=== „Hunde sind keine Sportgeräte“ ===&lt;br /&gt;
Es wird kritisiert, Bewegung rein über „Kilometer“ zu definieren. Sehr lange tägliche Laufzeiten werden als mögliches Warnsignal eingeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Qualität statt Quantität ===&lt;br /&gt;
Bewegung wird als wichtig beschrieben, aber nicht als alleiniger Schlüssel für Zufriedenheit. Ergänzend werden genannt:&lt;br /&gt;
* Schnüffeln/Erkunden („Informationen aufnehmen“),&lt;br /&gt;
* Beobachten,&lt;br /&gt;
* kurze Konzentrationsaufgaben,&lt;br /&gt;
* Ruhephasen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wenn Bewegung zum Stress wird ===&lt;br /&gt;
Es wird beschrieben, dass zu viel Tempo/zu wenig Erholung in eine Stressspirale führen kann (mehr Aktivität → mehr Anspannung → schlechteres Runterkommen → noch mehr Aktivität).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spaziergangsqualität: Kontakt, Struktur und Übungen (Quelle) ==&lt;br /&gt;
=== Kontakt draußen ===&lt;br /&gt;
Ein Problem-Muster wird beschrieben: „Strecke abarbeiten“ bei gleichzeitig wenig Beziehung/Kontakt. Als Gegenbild wird ein Team beschrieben, das flexibel läuft (Positionenwechsel) und in Kontakt bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Entspannung – Action – Entspannung“ ===&lt;br /&gt;
Der [[Spaziergang]] soll ruhig starten und ruhig enden. Für den Heimweg wird ein ruhiges Stück (Leine laufen, kurze [[Sitz]]-/Orientierungssequenzen) als „Runterfahren“ beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übungsbeispiele (Quelle) ===&lt;br /&gt;
* Richtungswechsel-Spiel zur Orientierung am Menschen.&lt;br /&gt;
* [[Rückruf]] spielerisch aufbauen (auch in ruhigen Momenten, nicht nur „wenn’s brennt“).&lt;br /&gt;
* Suchaufgaben (z. B. Gegenstand/Schlüssel „verloren“ suchen; später Anzeige am Fundort).&lt;br /&gt;
* Dummy-/Apport-Ideen: Suchen statt Hetzen; ggf. Absicherung (z. B. Schleppleine), wenn nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abwechslung – ohne „Entertainer-Rolle“ ===&lt;br /&gt;
Abwechslung wird empfohlen, gleichzeitig wird davor gewarnt, dass der Mensch zum Dauer-Unterhalter wird und der Hund dann permanente Action erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Problematische Praxis (Quelle) ==&lt;br /&gt;
=== Auto-„Gassi“ ===&lt;br /&gt;
Eine Praxis, bei der der Hund dem Auto folgt bzw. „mitläuft“, wird als starker [[Stressor]] kritisiert und in der Quelle als tierschutzrechtlich problematisch bzw. „verboten“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschäftigung und Hundesport: Passung statt „Draufsatteln“ (Quelle) ==&lt;br /&gt;
Es wird betont, dass Beschäftigung und Hundesport nur dann zur Dog-Life-Balance beitragen, wenn sie zu Hund und Mensch passen (und Regeneration eingeplant wird).&lt;br /&gt;
Genannte Beispiele: Mantrailing, Obedience, [[Agility]], Scooter, [[Longieren]], Dummyarbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fallbeispiel (Quelle): „Sally und der Knall“ ===&lt;br /&gt;
Ein Fall beschreibt, dass in einem Hochtempo-Kontext nach einem Schreckereignis [[Unsicherheit]] entsteht. Als Ansatz wird Entschleunigung beschrieben: weniger Tempo, mehr ruhige Konzentrationsaufgaben, „gemütliche“ Spaziergänge, kleinteiliger Aufbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spiel als Grundbedürfnis (Quelle) ==&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
Spiel wird als sozial bedeutsam beschrieben (Hund-Hund und Hund-Mensch) und als Beitrag zu Beziehung, Stressregulation und „Benehmen üben“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spielsignale und Fairness ===&lt;br /&gt;
Als typische Spielsignale werden u. a. „Spielgesicht“ und Vorderkörpertiefstellung genannt.&lt;br /&gt;
Als Kennzeichen fairen Spiels wird Rollenwechsel beschrieben (mal oben/unten, mal Jäger/Hase). Bleibt Rollenwechsel aus, wird ein Abbruch empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Fixieren/Auflauern“ ===&lt;br /&gt;
Hinlegen und Fixieren wird nicht als Spielaufforderung, sondern als problematisch beschrieben (kann Flucht/Jagen provozieren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spiel mit Menschen: Dominanz-Mythen (Quelle) ===&lt;br /&gt;
Regeln wie „Mensch muss immer gewinnen“, „kein Zerrspiel“, „Hund darf kein Spielzeug frei haben“ werden als Mythen zurückgewiesen. Grenzen bei zu grobem Spiel werden als selbstverständlich vorausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ballfixierung („Balljunkies“): Risiken und Entwöhnung (Quelle) ==&lt;br /&gt;
=== Erkennungszeichen ===&lt;br /&gt;
Fixierung wird beschrieben als: fast ausschließliches Interesse am Ball, abnehmende Orientierung am Menschen, Ausblenden anderer Reize.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirklogik (Quelle) ===&lt;br /&gt;
Hinterherjagen/Fangen wird als stark belohnend („Kick“) beschrieben; die Quelle warnt vor Eskalation (Tempo, Erschöpfung wird schlechter wahrgenommen) und möglicher Übertragung auf Bewegungsreize (z. B. Jogger/Radfahrer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ballwurfmaschinen/Ballschleudern ===&lt;br /&gt;
Ballwurfmaschinen werden als potenziell riskant beschrieben; manche Hunde geraten schnell in Fixierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kein „Kaltentzug“, sondern Umgestaltung (Quelle) ===&lt;br /&gt;
Abruptes vollständiges Entfernen wird als ungünstig dargestellt; empfohlen wird ein Umbau in Richtung [[Impulskontrolle]] und Sucharbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Ballentziehungskur“ / Impulskontrolle (Stufenideen aus der Quelle) ===&lt;br /&gt;
* Ball verstecken und suchen lassen (Suchen statt Hetzen).&lt;br /&gt;
* Ball werfen, Hund muss sitzen/bleiben; Start erst auf Freigabe (ggf. [[Management]] über Leine).&lt;br /&gt;
* Fortgeschritten: Unterbrechen „auf halber Strecke“ (Rückruf oder „Sitz“), um das Jagdmuster zu brechen.&lt;br /&gt;
* Ball-Forderverhalten (Ball vor Füße/auf Schoß/in die Hand): nicht verstärken (z. B. Blick abwenden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternativen ===&lt;br /&gt;
* Futterdummy/Suchaufgaben als „Ersatzjob“.&lt;br /&gt;
* Futter portionsweise in ruhige Aufgaben integrieren (nicht als Hetzprogramm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beziehung, Bindung und Vertrauen (Quelle) ==&lt;br /&gt;
=== Beziehung vs. Bindung ===&lt;br /&gt;
Es wird unterschieden:&lt;br /&gt;
* Bindung: Verlässlichkeit, Berechenbarkeit, [[Rituale]].&lt;br /&gt;
* Beziehung: Bedürfnisse erkennen, Konflikte lösen, gemeinsame positive Erfahrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bausteine von Vertrauen (Quelle) ===&lt;br /&gt;
* Berechenbarkeit im Alltag (keine Willkür).&lt;br /&gt;
* Schutz/Beistand in Überforderung (Begegnungen entschärfen, Distanz herstellen).&lt;br /&gt;
* Klare, faire Grenzen.&lt;br /&gt;
* Zuwendung passend zum Hund (nicht nur Körperkontakt, sondern gemeinsame Aktivitäten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versöhnung statt Nachtragen ===&lt;br /&gt;
Nach einem Konflikt wird „auflösen und wieder gut werden“ als beziehungsförderlich beschrieben (Grenze setzen, danach wieder Nähe/Normalität).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Schlechtes Gewissen“ als Fehlinterpretation ===&lt;br /&gt;
„Schuldig wirkendes“ [[Verhalten]] wird als Beschwichtigung auf menschliche Stimmung/Körperspannung interpretiert (nicht als moralisches Schuldbewusstsein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kooperation beim Handling/Tierarzt (Quelle) ===&lt;br /&gt;
Kooperative Gewöhnung (Pfoten/Ohren/Zähne/Seitenlage) und „Trainingsbesuche“ ohne Untersuchung werden als Aufbau beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mensch-Seite der Dog-Life-Balance (Quelle) ==&lt;br /&gt;
=== Authentizität und Double-Bind ===&lt;br /&gt;
Es wird betont, dass Menschen konsistent handeln sollten (meinen, was sie tun). Double-Bind-[[Signale]] (z. B. „Nein“ sagen und lachen) werden als verunsichernd beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufmerksamkeit, Abwesenheit und Nähe-Dosierung ===&lt;br /&gt;
Es wird beschrieben, dass Hunde sich häufig an der seltener anwesenden Person orientieren (Abwesenheit + gebündelte Zuwendung). Gleichzeitig wird Übernähe als mögliches Problem beschrieben (Hund sucht Abstand/Freiraum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konkurrenz und Eifersucht ===&lt;br /&gt;
Eifersucht wird als Ressourcenthema beschrieben (Bezugsperson als Ressource), das in neuen Konstellationen auftreten kann, aber kein Dauerzustand werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Instrumentalisierung ===&lt;br /&gt;
Es wird davor gewarnt, Hunde als Partnerersatz/Ego-Stütze/Leistungsprojekt zu benutzen; dabei könne „das Geschöpf Hund“ aus dem Blick geraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fallbeispiele (Quelle) ===&lt;br /&gt;
* „Lennox“ (Husky): Übernähe/Überfokussierung wird als Überforderung interpretiert; Hund sucht Abstand.&lt;br /&gt;
* „Enzo“ (Pointer-Mix): dauerhaftes Ignorieren („Chef“-Idee) wird als beziehungsschädigend kritisiert; Kontaktangebot und passende Zuwendung werden als Ansatz beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alleinbleiben: Bindung vs. Abhängigkeit (Quelle) ==&lt;br /&gt;
=== Grundgedanke ===&lt;br /&gt;
[[Trennung]] wird als anspruchsvoll für soziale Tiere beschrieben; Alleinbleiben soll kleinschrittig aufgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fallbeispiel (Quelle): Frau Richter &amp;amp; Nicky (Bolonka) ===&lt;br /&gt;
Beschrieben wird eine sehr enge Beziehung mit starkem Kontrollmuster. Es wird diskutiert, ob neben Trennungsstress auch Kontrollverhalten eine Rolle spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schrittplan: Alleinbleiben aufbauen (Quelle) ===&lt;br /&gt;
* klein anfangen (Zimmer verlassen) → Wohnung kurz verlassen → Zeit langsam steigern,&lt;br /&gt;
* bevorzugt üben, wenn der Hund vorher draußen war und eher ruhig ist,&lt;br /&gt;
* Rückkehr normal halten,&lt;br /&gt;
* Übung nicht in Lautgeben beenden (Tür erst öffnen, wenn gerade Ruhe ist),&lt;br /&gt;
* ruhiges Verhalten belohnen,&lt;br /&gt;
* bei Bedarf zweite Bezugsperson einbinden (kurze Besuche, später kurzer Spaziergang), um „Notfallfähigkeit“ aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertrauensspirale draußen (Quelle) ===&lt;br /&gt;
Ein Kreislauf wird beschrieben: weniger Vertrauen → mehr Leine → mehr [[Frust]] → mehr Leinenpöbeln → noch weniger Vertrauen. Gegenidee: kleinschrittig Vertrauen und Freiheit wieder aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dog-Life-Balance in der Öffentlichkeit: Verantwortung (Quelle) ==&lt;br /&gt;
Es wird betont, dass Hundehalter mit ihrem Verhalten mitprägen, wie frei sich Hunde künftig bewegen dürfen (Konflikte führen zu mehr Auflagen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „10 Regeln“ (aus der Quelle) ===&lt;br /&gt;
# Regeln beachten (z. B. Leinenpflicht, hundefreie Flächen).&lt;br /&gt;
# Hinterlassenschaften beseitigen.&lt;br /&gt;
# [[Anleinen]]/abrufen bei Kindern, Joggern, Radfahrern; ebenso bei Personen mit sichtbarer [[Angst]].&lt;br /&gt;
# Bei Hund an der Leine: eigenen Hund ebenfalls anleinen.&lt;br /&gt;
# „Der will nur spielen“ wird als problematisch eingeordnet (Unsicherheit respektieren).&lt;br /&gt;
# Akzeptieren, dass Menschen Hunde meiden dürfen.&lt;br /&gt;
# Hund nicht unbeaufsichtigt laufen lassen; Sicherung (z. B. Zaun) beachten.&lt;br /&gt;
# Bei Jagdneigung in sensiblen Bereichen anleinen.&lt;br /&gt;
# Wenn ein fremder Hund folgt: stehen bleiben, bis der Halter ihn einsammelt.&lt;br /&gt;
# Hund nur dorthin mitnehmen, wo es für Hund und Umfeld sinnvoll ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschlussgedanken (Quelle) ==&lt;br /&gt;
Als Schlussbotschaft wird beschrieben:&lt;br /&gt;
* Die Balance zwischen Ruhe und Aktivität wirkt auf Hund und Mensch.&lt;br /&gt;
* Mensch und Hund seien ein Team; Halter sollen den Hund unterstützen und in der Öffentlichkeit souverän auftreten.&lt;br /&gt;
* Gleichzeitig wird empfohlen, nicht zu streng zu sein; Veränderungen brauchen Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft der Transkriptquelle (Meta) ==&lt;br /&gt;
In den Transkripten wird als Autorin genannt: &amp;#039;&amp;#039;Stephanie Lang von Langen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Zusätzlich werden Angaben zur Buch-/Audiofassung erwähnt (u. a. Jahr 2017; Hinweise auf Piper Verlag München; Copyright-Hinweise zur Audiofassung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellenangabe (Dateiliste) ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundeerziehung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundeverhalten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundehaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundetraining]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stress]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hundekultur</name></author>
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